Anlässlich der offenen Ateliers  findet eine weitere Ausstellung im OKKS statt:

 

                                                  https://offene-ateliers-koeln.art-now.online 

 

 

 

Sollbruchstellen

 

Unsere Gesellschaft und die Welt stehen vor bedeutenden Herausforderungen: 

 

Nicht nur eine Pandemie, sondern auch massive Umweltprobleme müssen bewältigt werden. 

 

In dieser Situation treten schon vorher bestehende Ungleichheiten oder Meinungsverschiedenheiten (Sollbruchstellen) noch deutlicher hervor und drohen die Gesellschaft zu spalten. Auch weltweit führt die Ungleichverteilung von Resourcen und jetzt auch des Impfstoffes dazu, dass sich schon vorher bestehende materielle Unterschiede noch verstärken. 

 

Aktuell erleben wir, wie in der Pandemie Verschwörungstheorien und Falschmeldungen verbreitet werden und das Misstrauen gegen medizinische und staatliche Empfehlungen steigt.

 

Gleichzeitig führt die Tatsache, dass sich immer noch zu wenige Menschen gegen Covid impfen ließen dazu, dass sich die Pandemie nicht effektiv eindämmen lässt. Dies lässt den politischen und gesellschaftlichen Druck auf Ungeimpfte steigen.

 

Die Diskussionen hierüber drohen Familien und unsere Gesellschaft zu spalten. Der ausgestellte Stein und das Behältnis mit dem Covidimpfstoff sollen dieses thematisieren.

 

 

 

 

Zusammenhalt 

 

 

Kaum ein anderes Medium als Stein und hier besonders der aus Norwegen stammende Larvikit ist besser geeignet, um Unverwundbarkeit und Stabilität zu symbolisieren.

Die beiden Steine zeigen runde, organische Formen, die miteinander korresponieren. 

 

Auf der Bedeutungsebene stehen die Steine für mich für festen Zusammenhalt und symbolisieren, was unsere Gesellschaft gerade am dringendsten benötigt:

 

Solidarität Togetherness Team Spirit Cohesion Unity Einheit Gemeinschaftssinn: Zusammenhalt

 

Das Werk ist gerade anlässlich einer Ausstellung zu sehen: TheRhineArt, c/o Anne und Konrad Beikircher, Katharinenhof, Venner Straße 51, 53177 Bonn

 

 

 

I can´t breathe

 

Diese Worte sind eine Parole der Bewegung Black Lives Matter, die Polizeigewalt gegen Farbige anklagt.

Am 25.5.2020 kam George Perry Floyd durch eine gewaltsame Festnahme ums Leben, bei der er minutenlang diesen Satz rief. 

I can´t breathe  ist aber nicht nur einer der Kernsätze gegen Rassismus,  sondern trifft den Nerv der Menschen in der Coronapandemie, die sich durch Maskentragen und soziale Distanzierung beeinträchtigt fühlen, an Covid 19 erkranken und Gefahr laufen einen Erstickungstod zu erleiden.

I can´t breathe rufen nicht nur die Menschen, sondern auch die Erde, auf der der Klimawandel zum Abschmelzen der Gletscher, ansteigenden Temperaturen und Wasserpegel führt und unsere bekannte Umwelt zerstört.

Nicht zufälllig wird die Maske mit diesem Aufdruck von einer BPoC ( black people of  colour) getragen, denn auch die Coronapandemie hat rassistische Züge:  Entwicklungs- und Schwellenländer mit geringeren finanziellen und medizinischen Resourcen sind schwerer betroffen, es fehlt oft die Möglichkeit zur medizinischen Versorgung oder gar der Impfung.

 

Das Werk ist gerade anlässlich einer Ausstellung zu sehen: TheRhineArt, c/o Anne und Konrad Beikircher, Katharinenhof, Venner Straße 51, 53177 Bonn

Diese Postkarte mit begleitendem Dialog zwischen Annette Ronicke und Brigitte Maxrath-Enger ( er kann über den QR Code abgerufen werden ) zur Gleichstelllung von Frauen war für uns, Brigitte Maxrath-Enger und mich der Impuls, bei der Ausstellung zum Rhineprize eine Waage als Symbol aufzubauen.

Am 15.5.2021 konnte der geplante Kunst- und Kulturspaziergang auf dem Gelände des Alten Schlachhofs in  Karlsruhe leider nicht stattfinden.

Trotzdem wurden die Lichtkunst- und Medienkunst Installationen aufgebaut und präsentiert und Interviews mit den teilnehmenden Künstlern veröffentlicht: